Kontakt
Geschäftsstelle
Potsdamer Straße 10
14513 Teltow
Tel: 03328/ 471856
Fax: 03328/ 309397
E-Mail:vmneteltow@
          arcormail.de


Sprechzeiten:
Di: 9.00 – 11.00 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr
Do: 9.00 – 11.00 Uhr
12.00 – 16.00 Uhr
 
 

MIET-RECHTSSCHUTZ-VERSICHERUNG IM DMB

Zum Leistungsangebot für unsere Mitglieder zählt auch die Rechtsschutzversicherung des Deutschen Mieterbundes. Versicherungsnehmer ist unser Verein in Form eines Gruppenversicherungsvertrages mit der Rechtsschutz-Versicherung AG.

Die Jahresprämie beträgt derzeit 23,40 € incl. Versicherungssteuer.

Sie ist neben dem Mitgliedsbeitrag in Höhe von 66,- € zu entrichten, so daß derzeit jährlich 89,40 € zu zahlen sind.

Leistungen der Rechtsschutz-Versicherung

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen unserer Mitglieder aus dem versicherten Mietverhältnis (nicht Nutzungsvertrag über Grundstücke für Erholungszwecke) im Fall der gerichtlichen Auseinandersetzung. Er erstreckt sich auf die selbst genutzte Wohnung einschließlich einer im Mietvertrag mitvermieteten Garage.

Der Versicherungsumfang erfasst auch Rechtschutzfälle, die erst nach Auszug aus einer Wohnung auftreten, oder die sich auf ein neu angemietetes Objekt beziehen, bevor dieses tatsächlich bezogen wird. Der Rechtsschutz gilt auch für Erben, die auf Grund eines Todesfalls das Mietverhältnis eines Mitglieds abwickeln müssen. Die Rechtsschutzbedingungen zum Gruppenversicherungsvertrag (RBM 2015) sind in der Geschäftstelle einsehbar.
Gepachtete Grundstücke nebst aufstehendem Erholungsbau, Zweit- oder Ferienwohnungen, einzeln vermietete Garagen, PKW-Stellplätze, überwiegend gewerblich genutzte Wohnungen u. ä. müssen über den Verein gesondert versichert werden.
Mitversichert sind der Ehepartner (gleichbehandelt wird der nichteheliche Lebenspartner) und die minderjährigen Kinder, sofern sie mit in der versicherten Wohnung wohnen.

Der Versicherungsschutz beginnt, wie bei jeder anderen Rechtsschutzversicherung auch, nach Ablauf einer dreimonatigen Wartefrist. Die Wartefrist beginnt mit dem Datum des Erwerbs der Mitgliedschaft im Verein. Die Rechtsschutz-Versicherung gewährt also Kostenschutz, wenn der Streitfall oder der streitauslösende Faktor, der zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führt, frühestens drei Monate nach Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten ist.

Die Rechtsschutz-Versicherung übernimmt bis zu 20.000, - € je Prozess für
  • die Kosten des eigenen Anwalts
  • die Kosten der Gegenseite
  • die Gerichtskosten (einschließlich etwaiger Gutachtergebühren)

Soweit der Prozess ganz oder teilweise verloren wird, trägt das Mitglied von den anfallenden Kosten einen Eigenanteil in Höhe von 150, - €.

Wichtig: die Einstandspflicht der Versicherung bezieht sich nur auf die Kosten in Höhe der gesetzlich entstehenden Gebühren. Darüber hinausgehende Honorarvereinbarungen mit dem eigenen Anwalt werden nicht übernommen!
Wichtig: die Einstandspflicht der Versicherung entsteht grundsätzlich erst, wenn das Mitglied vor Beginn eines Prozesses die Beratung des Vereins in Anspruch genommen und der Verein eine vorgerichtliche Erledigung der Sache unter Beachtung der Interessen des Mitgliedes versucht hat. Wie bei anderen Versicherungen auch erfolgt eine Kostenübernahme dann nicht, wenn keinerlei Erfolgsaussicht für ein Obsiegen des Mitglieds im Prozess besteht.
Wichtig: der Versicherungsschutz entfällt, wenn das Mitglied mit der Zahlung der Prämie in den Rückstand gerät. Die Prämie ist gemeinsam mit dem Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Die Zahlungstermine sind bei Jahreszahlern bis Ende Januar; bei Halbjahreszahlern bis Ende Januar und Ende Juli des laufenden Jahres .

Die Einzelheiten zum Gruppenversicherungsvertrag können auf Wunsch den in der Geschäftsstelle in Teltow vorhandenen Vertragsunterlagen entnommen werden.


HINWEISE FÜR MITGLIEDER IM PROZESSFALL


Mitglieder der Gruppen-Rechtsschutz-Versicherung, abgeschlossen von der VMNE "Der Teltow", sind registriert unter der Gruppennummer 395 bei der Rechtsschutz Versicherung AG des DMB. Ihre persönliche Versicherungsnummer ist mit ihrer Mitgliedsnummer im Verein identisch.
Bei Eintritt eines Schadensfalls (Beginn einer gerichtlichen Auseinandersetzung) muss die Meldung an die Rechtsschutz-Versicherung in jedem Fall über die Vereinigung "Der Teltow" erfolgen.

Für die Information an den Verein ist jedes Mitglied selbst verantwortlich; der Verein ist nicht initiativpflichtig !


Die Deckungszusage ergeht durch die Rechtsschutz-Versicherung an die Vereinigung "Der Teltow" und den beauftragten Rechtsanwalt. Sollten Probleme mit der Deckungszusage auftreten, nehmen Sie bitte Verbindung mit der Geschäftsstelle in Teltow 03328 - 471856 auf.

Der Anwalt sollte durch Sie ausdrücklich auf die Möglichkeit des Kostenvorschusses durch die Versicherung angesprochen werden. Sofern die Kostendeckungszusage durch die Versicherung noch nicht vorliegt, muss zunächst - wenn der Anwalt dies fordert - die Vorschussforderung durch Sie beglichen werden. Wenn die Deckungszusage erfolgt ist, kann die geleistete Vorschusszahlung abzüglich der Selbstbeteiligung bei der RSV eingereicht werden.

Gewinnt das Mitglied den Prozess, dann trägt grundsätzlich der Prozessgegner die Kosten, einschließlich der Kosten Ihres Anwalts. Achtung: Möglicherweise tritt eine Verzögerung durch die Notwendigkeit der Kostenfestsetzung durch das Gericht ein. Die Forderungen an die Gegenpartei sind nach der Kostenfestsetzung durch das zuständige Gericht nicht an die RSV, sondern direkt an die Gegenpartei zu richten.

Verliert das Mitglied den Prozess, dann ist ebenfalls der Kostenfestsetzungsbeschluss des Gerichtes abzuwarten. Nach Erhalt des Beschlusses ist dieser - einschließlich der Rechnung für den eigenen Anwalt - bei der RSV einzureichen.

In jedem Falle müssen Einreichungen an die RSV auf Kostenerstattung unter Angabe der Schadensnummer der RSV erfolgen. Diese Schadensnummer ist aus der Deckungszusage der RSV ersichtlich.

SOWEIT ERFORDERLICH, KANN UND SOLLTE IN ALLEN FRAGEN DER RSV MIT DER GESCHÄFTSSTELLE DES VMNE RÜCKSPRACHE GENOMMEN WERDEN.


 
Aktuelles
Neue Kooperation zwischen dem Mieterbund und der MAIA Potsdam-Mittelmark
26.09.2017 - Das kommunale Jobcenter MAIA bietet Leistungsberechtigten in Potsdam-Mittelmark in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund professionelle Unterstützung in mietrechtlichen Fragen: Seit dem 01.01.2017 haben Empfänger von Arbeitslosengeld II in Potsdam-Mittelmark die Möglichkeit, vom Jobcenter MAIA einen Gutschein für eine kostenlose Rechtsberatung bei einem Mieterverein zu erhalten.

Bundestagswahl 2017
25.09.2017 - Inwieweit eine „Jamaika-Koalition“ die drängenden wohnungspolitischen und mietrechtlichen Probleme anpacken wird, bleibt abzuwarten.

Viel Lärm um Nichts
20.09.2017 - 67. Zivilkammer des Landgerichts Berlin erlässt Hinweisbeschluss zur vermeintlichen Verfassungswidrigkeit der Mietpreisbremse