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Geschichte

Entstanden Anfang des Jahres 1990 als Initiative von Mietern und Nutzern von Grundstücken im Raum Teltow und Stahnsdorf, wurde der Verein nach seiner Gründung am 2. Oktober 1990 beim Amtsgericht Potsdam als

Verband der Mieter, Pächter, Nutzer Teltow e.V.

in das Vereinsregister eingetragen. Bereits im Namen unseres Verbandes hatten die Gründungsmitglieder deutlich machen wollen, dass der Verein über die Aufgaben eines „klassischen“ Mietervereins hinausgehen sollten. Dies war angesichts der Probleme in Teltow und Stahnsdorf, die sehr schnell aus der Rückgabe und Rückübertragung von Grundstücken resultierten, unumgänglich.

Es kam darauf an, die vorhandenen Besitzrechte und Rechtspositionen der Mitglieder zu sichern und ihnen zu helfen, die vorhandenen Rechtsmittel gegen Vertreibungsversuche nach dem Motto „Wild Ost“ erfolgreich einzusetzen. Auch wenn von der Rückübertragung die Region insgesamt betroffen war, so zeichnet sich Teltow noch heute dadurch aus, dass ganz Teltow-Seehof mit einem einzigen Rückübertragungsanspruch belastet ist. Zwar ist der Rückübertragungsanspruch in der Zwischenzeit höchstrichterlich abgesegnet; über die Dauer der Abwicklung kann nur spekuliert werden.

Von anfänglich 50 bis 60 Mitgliedern hat sich die Mitgliederzahl innerhalb von 12 Jahren auf ca. 2.450 Mitgliedshaushalte erhöht. Der Verband ist damit der größte Verein in der Vereinigung der Mieter, Nutzer und selbstnutzenden Eigentümer „Der Teltow“ e.V.. Den Vorständen und Beratern wurde angesichts der Vielzahl der Konflikte und der schnell wachsenden Zahl der Mitglieder sehr schnell klar, dass der Verband einer sicheren organisatorischen und fachlichen Grundlage bedarf.

So wurde im Februar 1991 die Geschäftsstelle des Verbandes ins Leben gerufen und zunächst mit einer Sachbearbeiterin, finanziert über eine ABM-Maßnahme, besetzt; ab April des gleichen Jahres konnten wir einen qualifizierten Juristen als ständigen Mitarbeiter verpflichten. In der Folge entwickelte sich die Geschäftsstelle zum zentralen Auflaufpunkt unserer Mitglieder, die nicht nur von den Möglichkeiten der Rechtsberatung, sondern gerade auch der außergerichtlichen Geschäftsbesorgung Gebrauch machten.

Unser Verband hat sich – ab 1992 im Verbund mit den anderen Ortsvereinen – an allen Aktionen und Protesten gegen die Benachteiligung von Mietern und Nutzern beteiligt und solche initiiert. Stichworte wie „Mahnwache in Bonn und Berlin“ oder „Volksinitiative gegen das Mieterüberleitungsgesetz“ mögen genügen.

Durch unseren Juristen war unser Verband auch in der Lage, sich aktiv in die Auseinandersetzung um die Entstehung und Auslegung von Gesetzen und Verordnungen einzubringen. Viele Zuarbeiten für den Landesverband, die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Mieterbundes und nicht zuletzt für Abgeordnete des Bundes- und Landtages sind so von uns beeinflusst worden.

Unsere Geschäftsstelle haben wir 1992 in die Vereinigung der Mieter, Nutzer und selbstnutzenden Eigentümer eingebracht. Unsere Mitarbeiter sind Mitarbeiter der Vereinigung geworden; unser Jurist ist heute der Geschäftsführer der Vereinigung. Unsere Mitglieder werden – wie die der anderen Ortsvereine auch – durch die Ge-schäftsstelle betreut.

Aus unseren satzungsmäßigen Aufgaben der Betreuung von Nutzern von Erholungsgrundstücken, Besitzern von anmeldebelasteten Grundstücken, Nutzern im Restitutionsverfahren und bei der Sachenrechtsbereinigung resultiert auch, dass sich der Einzugsbereich unseres Verbandes nicht nur auf die Stadt Teltow oder das Amt Stahnsdorf beschränkt. Die Mitglieder des Verbandes finden sich heute in 109 Städ-ten und Gemeinden in anderen Kreisen und Bundesländern.

Am 5. April 2005 hat unser Verein die Verschmelzung mit der VMNE vollzogen; der Beschluss der Mitgliederversammlung vom 13. 2. 2004 ist entsprechend vollzogen. Unser Verein setzt sich als Regionalgruppe innerhalb der VMNE fort. Die Regionalgruppe bleibt damit unmittelbarer Ansprechpartner der Mitglieder.

 
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